Ostdeutschland ließ praktisch keine Bücher

Für den Konsum von Büchern und Schreibwaren steht der deutschen Bevölkerung im Großraum München, Hamburg, Düsseldorf und Frankfurt am meisten Geld zur Verfügung. Hingegen muss man, laut GfK-Geomarketing, bezweifeln, daß man in Mecklenburg-Vorpommern aber auch im gesamten übrigen Ostdeutschland gar nicht weiß was Bücher oder Schreibwaren sind.

Die abgebildete Karte thematisiert die unterschiedliche Nachfrage nach diesem Sortiment am Wohnort der Konsumenten. Augenfällig ist die große Kluft zwischen alten und neuen Bundesländern. Während diese Kluft in anderen Bereichen wie beispielsweise vielen Nahrungsmitteln weitgehend ausgeglichen ist, ist dies bei Büchern und Schreibwaren nicht der Fall. Bei knappem Budget wird u.a. auf diese Sortimentsgruppe am ehesten verzichtet.

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